
Pressmitteilung

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Mikaela Bauer und Sasho Andreevski
Als Hissmekano den deutschen Markt erschließen wollte, wurde ein großer Teil der Verantwortung der Schwedin Mikaela Bauer und Sasho Andreevski aus Nordmazedonien übertragen. Gemeinsam, jedoch von unterschiedlichen Standorten aus, bearbeiteten sie einen Markt, auf dem niemand Hissmekano kannte.
„Ich hatte im September 2014 in der Auftragsabteilung bei Hissmekano angefangen. Als ich einige Jahre später aus der Elternzeit zurückkam, hatte das Unternehmen gerade begonnen, erste Schritte auf dem deutschen Markt zu unternehmen“, erzählt Mikaela Bauer, Marketingassistentin bei Hissmekano.
In der Zwischenzeit hatte Mikaela Bauer in den meisten Abteilungen des Unternehmens gearbeitet und dadurch ein tiefes Verständnis für das Unternehmen, die Produkte und die Bedürfnisse der Kunden entwickelt. Außerdem sprach sie Deutsch, was von Vorteil war, als es darum ging, deutsche Aufzugsunternehmen im Rahmen der Kaltakquise anzurufen.
„Ich wechselte von der Auftragsannahme in den aktiven Vertrieb. Und das auch noch auf Deutsch. Zwar beherrschte ich die Sprache, aber Fachbegriffe aus der Aufzugsbranche und die Bezeichnungen für verschiedene Komponenten waren auch für mich neu“, sagt Mikaela Bauer.
Neben der sprachlichen Herausforderung und der Tatsache, dass sie von einem völlig unbekannten Unternehmen aus anrief, kam es schnell zu kulturellen Unterschieden, insbesondere zwischen der deutschen und der schwedischen Art zu kommunizieren. Hier spielte Sasho Andreevski, der ursprünglich aus Nordmazedonien stammt, eine entscheidende Rolle.
„Ich hatte Erfahrung in den Bereichen Kommunikation und Koordination bei mehreren deutschen Unternehmen. Aufgrund meines Hintergrunds konnte ich die Unterschiede in der Kultur und in der Kommunikation zwischen Schweden und Deutschen erkennen. Dadurch konnte ich Brücken bauen und Missverständnisse vermeiden“, sagt Sasho Andreevski, Vertriebsmitarbeiter von Hissmekano in Deutschland.
Zu Beginn bestand ein großer Teil der Arbeit tatsächlich aus Kaltakquise. Mikaela erzählt, dass sie und Sasho jeweils in ihrem eigenen Land saßen und lange Listen mit Unternehmen abarbeiteten, die kontaktiert werden sollten.
Das war Fernarbeit und vor allem Zusammenarbeit über Distanz – noch bevor die Pandemie dies alltäglich machte.
„Ich erinnere mich noch immer an das Gefühl, als wir unseren ersten Kunden gewonnen haben. Das war ein wichtiger Durchbruch und etwas, woran wir uns bei der weiteren intensiven Arbeit festhalten konnten“, erinnert sich Mikaela Bauer.
Aus diesem ersten Kunden sind inzwischen rund 400 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz geworden. Die Marketingaussendungen des Unternehmens erreichen rund 3.000 Personen in der Region.
Sasho wechselte von seiner Tätigkeit als Berater zu einer Festanstellung im Unternehmen. Mitten in der Pandemie wurde ein weiterer Kollege, Stefan Lein, eingestellt, der heute Prokurist des Unternehmens ist. Im Jahr 2023 wurde das Lager in Niedernhausen bei Frankfurt eingerichtet.
Heute beschäftigt das Unternehmen fünf Mitarbeiter in Deutschland. Neben Sasho und Stefan gehören drei weitere Mitarbeiter zum Team im Lager.
„Es war eine fantastische Reise – sowohl für mich als auch für das Unternehmen. Hissmekano verfügt über ein großes Know-how und den klaren Willen, international zu wachsen. Für mich hat diese Entwicklung die Möglichkeit geschaffen, meine Erfahrungen in interkultureller Kommunikation mit technischem Wissen und strategischem Vertrieb zu verbinden“, erzählt Sasho Andreevski.
Auf die Frage, was ihn antreibt, antwortet Sasho, dass es die Kunden und die Möglichkeit sind, ihnen zu helfen.
„Ich kann einen Unterschied machen und ihre Arbeit einfacher gestalten, indem ich erreichbar, kompetent und serviceorientiert bin. Bei Hissmekano habe ich die Möglichkeit, all diese Seiten weiterzuentwickeln.“
Im Laufe des Jahres soll das Sortiment in Niedernhausen von 3.500 auf 6.000 Artikel erweitert werden. Darüber hinaus wird sich das Unternehmen darauf konzentrieren, seine Präsenz in Großbritannien und den Benelux-Ländern auszubauen.
„Es ist immer eine Herausforderung, in einen neuen Markt einzutreten. Die Kunden sind es gewohnt, mit ihren bestehenden Lieferanten zu arbeiten. In Großbritannien kommt außerdem alles hinzu, was der Brexit mit sich gebracht hat. Darüber hinaus ist es eine Herausforderung, bestimmte wichtige Produkte zum richtigen Preis zu beschaffen, die anschließend auf Lager gehalten werden müssen“, sagt Mikaela Bauer.
„Gleichzeitig müssen wir unsere Prozesse und unseren Kundenservice kontinuierlich weiterentwickeln. Wir müssen schneller werden und unseren Kunden als Partner noch lösungsorientierter zur Seite stehen“, ergänzt Sasho Andreevski.
Heute, zehn Jahre nach dem ersten Kaltakquise-Anruf, lebt Sasho mit seiner Familie in Deutschland und ist damit näher an den Kunden. Gleichzeitig ermöglicht ihm dies eine engere Zusammenarbeit mit den Kollegen in Niedernhausen.
Mikaela arbeitet im Bereich Marketing und Kommunikation sowohl für das in Deutschland ansässige Unternehmen als auch für Großbritannien und die Benelux-Länder. Darüber hinaus ist sie für das Projektmanagement von Veranstaltungen und Messen zuständig.
„Es ist großartig, diese Reise gemeinsam erlebt zu haben und unsere unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen gegenseitig nutzen zu können. Und die Reise geht weiter“, schließen Mikaela und Sasho.